TOP Ö 1.4: Sanierung der Sporthalle im Bereich "Bökendorfer Grund", Vorstellung eines Sanierungskonzeptes

Beschluss: einstimmig beschlossen

Beschluss (um Anträge d. SPD u. CDU erweitert):

 

Der Ausschuss stimmt dem vorgestellten Sanierungskonzept grundsätzlich einstimmig zu und beschließt unter der Voraussetzung einer erhöhten/ hinreichenden Förderung, die Sporthalle im Bereich „Bökendorfer Grund“ entsprechend umzubauen.

 

Jedoch ist durch die Verwaltung Folgendes zu veranlassen:

 

1.  Ortsbegehung zum Objekt mit den Verantwortlichen und Planern unter Einbeziehung des Bauausschusses,

 

2. Prüfung einer erhöhten/ hinreichenden Fördermöglichkeit.


Sachverhalt:

 

Der Vorsitzende erteilt StBOAR Groppe das Wort, der gemäß Vorlage einleitet.

 

Der Vorsitzende erteilt Herrn Koßmann das Wort, der das Konzept ausgehend vom Bestand vorstellt.

 

Das Dach weise demnach undichte Stellen auf, die Fallrohre seien defekt, es gebe Wasserschäden. Die Halle selbst könne saniert werden, indem - bei zu erhaltender Hallenfläche - als Boden ein Epoxydharzsystem eingesetzt werde, was ideal für Inlineskating sei. Als Heizungssystem könnten Deckenstrahler (bei Bedarf zuschaltbar) verwendet werden, die völlig ausreichend seien. Die Belichtung erfolge durch spezielle Fenster. Jedoch müssten Umkleiden und Tribüne außerhalb der Halle errichtet werden.

 

Eine exemplarisch aufgeführte 2. Variante, bei der nur 3 von 5 Feldern geöffnet und die Fläche des oberen Geschosses nur zur Hälfte genutzt werden würde, sei zwar ca. 60.000 € günstiger, jedoch nicht zu bevorzugen.

 

Beim vorgestellten Konzept könnten die Kosten der Renovierung auf 200.000, die des Anbaus auf 380.000 € geschätzt werden.

 

Ratsherr Lohre möchte das Bauvorhaben mit einem Vorbehalt dergestalt versehen, dass hinreichende Fördermittel herangezogen werden könnten, da die Mittel in der Höhe nicht zu stellen seien.

 

Ratsherr Multhaupt erfragt die Zeitschiene und die Multifunktionalität des erwähnten Bodens.

 

Herr Koßmann antwortet, dieser werde nur mit Hallenschuhen benutzbar sein.

 

StBOAR Groppe gibt an, die Maßnahme könne bis Mitte 2010 abgeschlossen sein.

 

Herr Koßmann setzt die Bauzeit auf ca. 6-7 Monate an.

 

Ratsherr Multhaupt beantragt für seine Fraktion eine Inaugenscheinnahme des Objektes.

 

StBOAR Groppe konstatiert zu den Kosten, bislang seien 190.000 € als förderfähige Gesamtkosten anerkannt worden, wovon 70% gefördert würden, was völlig unterdimensioniert sei.

 

Herr Koßmann beziffert die grob für einen entsprechenden Neubau zu veranschlagenden Kosten auf 1,2 bis 1,5 Mio Euro. Auf Nachfrage des Vorsitzenden seien Eigenleistungen nur ganz begrenzt durchführbar.