TOP Ö 2.3: Umgestaltung der Straße "Südmauer" im historischen Stadtkern Brakel; Planvorstellung und Beschluss einer Einwohnerversammlung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Beschluss:

 

Der Bauausschuss nimmt die Planung für die Umgestaltung der Straße „Südmauer“ zustimmend zur Kenntnis und schlägt dem Rat einstimmig vor, zur Vorstellung dieser Planung eine Einwohnerversammlung durchzuführen.

 


StBR Groppe gibt einen kurzen Überblick laut der Sitzungsvorlage. Die barrierefreie Umgestaltung der Straße „Südmauer“ sei eine Maßnahme des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für den historischen Stadtkern. Der Bauausschuss habe in seiner Sitzung am 13.09.2017 beschlossen, diese Maßnahme für das Städtebauförderprogramm 2018 anzumelden. Mit Zuwendungsbescheid vom 16.11.2018 wurde von der Bezirksregierung eine Förderung in Höhe von 444.000 € zugesagt.

 

Bereits 2001 habe das Büro Turk mit den ersten Entwurfsplanungen für die Umgestaltung begonnen und auf dieser Basis die Planungen noch einmal überarbeitet.

 

Herr Ihmor vom Büro Turk stellt diese Planentwürfe anschließend detailliert vor.

 

Im Hinblick auf ein mögliches Pflanzkonzept (ähnlich wie im Bereich der Neustadt durch ebenerdige Pflanzbereiche) bestehe Einigkeit darüber, dass dadurch eine optische Aufwertung des Straßenzuges erreicht werde, hier aber unbedingt die Meinung der Einwohner in der Einwohnerversammlung abgefragt werden sollte.

 

Zur Anfrage des Ratsherrn Oeynhausen, ob eine Öffnung der Südmauer zum Park als „kurzer Zugang“ für die Bevölkerung ermöglicht werden könnte, teilt StBR Groppe mit, dass dieses bislang durch die Denkmalpflege abgelehnt wurde. Die Thematik könne aber nun aus aktuellem Anlass nochmals aufgegriffen und mit der Denkmalpflege besprochen werden.

Ratsherr Oeynhausen bittet hier um zeitnahe Klärung, möglichst vor der Einwohnerversammlung. Möglicherweise könne mit der Denkmalpflege eine Einigung herbeigeführt werden, beispielsweise durch einen Zugang über ein antikes Metalltor, was für die Bewohner einen großen Nutzungsvorteil bedeuten würde.