TOP Ö 4: Verkehrsmessung Lange Straße, Maßnahmen

Verkehrsmessungen

 

Thomas Groppe verweist auf die Mitteilung der Verwaltung bzgl. der Antworten durch den Kreis Höxter als zuständige Straßenverkehrsbehörde und erläutert diese. Der Kreis Höxter hat keine baulichen Maßnahmen verkehrsrechtlich geplant, da bei den Ortseinfahrten Hembsen keine Unfallhäufungen oder sonstige Auffälligkeiten vorhanden sind. Der Kreis Höxter hat jedoch vorgeschlagen, an allen Ortseingängen Messungen durchzuführen. Die Messergebnisse liegen noch nicht vor. Ferner hat der Kreis Höxter vorgeschlagen, zunächst eine Ortseinfahrt mit einer Verengung zu Testzwecken zu versehen. Eine Vergleichbarkeit mit Bergheim ist nicht gegeben, da Hembsen keine 440 einfahrende Fahrzeuge an einem Ortseingang pro Stunde erreichen wird.

 

Die Aufstellung der städtischen Dialog-Geschwindigkeitsanzeige sollte für die Monate Oktober/November erfolgen, wird sich jedoch auf November/Dezember verschieben. Abschließend gibt Thomas Groppe einen kurzen Überblick über die Anträge und Arbeitsaufträge des Bezirksausschusses zu dem Thema in den vergangenen Jahren.

 

Eine allgemeine und dem Kreis gegenüber kritische Aussprache schließt sich an. Jürgen Borchers stellt abschließend den Antrag, eine Straßenverengung im Testbetrieb am Ortseingang Hembsen von der B 64 / Ottbergen kommend im Bereich des Hauses Güthoff nach dem Beispiel Bergheim einrichten zu lassen. Ferner sind dem Bezirksausschuss die Messergebnisse kurzfristig vorzulegen.

 

Der Bezirksausschuss beschließt einstimmig:

 

Die Verwaltung der Stadt Brakel wird beauftragt, eine provisorische Verengung der Ortseinfahrt Hembsen am Ortseingang von der B 64 / Ottbergen kommend im Bereich des Hauses Güthoff nach dem Beispiel Bergheim für einen Testlauf mit der Straßenverkehrsbehörde abzustimmen, genehmigen und einrichten zu lassen. Ferner wird die Verwaltung beauftragt, die Messergebnisse der Straßenverkehrsbehörde umgehend anzufordern und dem Bezirksausschuss zur Verfügung zu stellen.

 

Friedhofsangelegenheiten

 

Thomas Groppe teilt unter Verweis auf die Anlage zur Einladung mit, dass die vom Bezirksausschuss beantragte Pflasterung von Friedhofswegen (links hoch bis zum Bahndamm und geradeaus bis zu den Müllcontainern) seitens der Verwaltung abgelehnt wird, da die Kosten in Höhe von geschätzt mehr als 15.000 € über die Friedhofsgebühren refinanziert werden müssen.

 

Der Vorschlag zur Anlage von Blumenwiesen hat im Stadtbezirks große Resonanz erfahren. Thomas Groppe erläutert die Rückmeldung der Verwaltung.

 

Der Bezirksausschuss beschließt einstimmig:

 

Die Stadt Brakel möge den Friedhof Hembsen mit seiner großen Erweiterungsfläche in die Liste der Friedhöfe aufnehmen, welche ab Frühjahr 2020 als Versuchsflächen für eine Blumenwiese bereitet werden.