TOP Ö 6: Breitbandausbau im Stadtgebiet Brakel

Beschluss: zur Kenntnis genommen

StOI Alexander Kleinschmidt gibt den anwesenden Mitgliedern einen detaillierten Überblick über den Sachstand der Breitbandausbauaktivitäten.

 

Nach der Machbarkeitsstudie zum Breitbandausbau im Jahr 2015 erfolgte im Folgejahr ein vergaberechtlich erforderliches Markterkundungsverfahren.

 

Das Ziel war die Ermittlung der förderrechtlich unterversorgten Gebiete, der sogenannten „weißen Flecken“ mit einer Versorgung von < 30 Mbit/s, die nicht durch einen Marktteilnehmer (Telekommunikationsunternehmen) eigenwirtschaftlich (ohne Förderung) ausgebaut werden. Daran schlossen sich weitere Vergabe- und Ausschreibungsverfahren zum Breitbandausbau in den dörflichen Lagen sowie für die Gewerbe- / Industriegebiete an.

StOI Kleinschmidt berichtet, dass zwischenzeitlich weitere Detailplanung für den Ausbau der Ortsteile im gesamten Kreisgebiet und der Beginn der Baumaßnahmen im südlichen Teil des Kreises Höxter erfolgten. Zudem wurde das Vergabe- und Ausschreibungsverfahren für die Gewerbe- und Industriegebiete „Brakel-Süd“ bzw. „Brakel-West/Riesel“ abgeschlossen und die entsprechende Dienstleistungskonzession an die Firma Sewikom GmbH, Beverungen, vergeben. StOI Kleinschmidt weist abschließend darauf hin, dass parallel zu den beschriebenen Ausschreibungs- und Förderverfahren der Ausbau für die im o.g. Markterkundungsverfahren angekündigten eigenwirtschaftlichen Ausbaubereiche durch die Telekom Deutschland erfolge.

 

Aufgrund verschiedener Nachfragen berichtet Bürgermeister Temme, dass es seitens der Firma Sewikom, Herrn Wilke, Informationsveranstaltungen in einzelnen Ortschaften durchführbar sind. Hier können alle Fragen im Hinblick auf Anschlussmöglichkeiten und Preise geklärt werden.

 

Zur Anfrage des Ratsherrn Menke erklärt Bürgermeister Temme, dass das Netz erst freigeschaltet werde, wenn auch die letzte Ortschaft entsprechend angeschlossen wurde, daher spiele es auch keine Rolle nach welcher Reihenfolge die einzelnen Dörfer abgearbeitet würden.

 

Auf Nachfrage des Ratsherrn Rissing gibt StOI Kleinschmidt bekannt, dass ein Anschluss der Gehöfte, die im Bereich Hainhausen in der Nähe der Trassenführung liegen, ebenfalls möglich sein wird.